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Advent - wieso eigentlich vier Wochen?

Morgen ist der dritte Advent; Und hast du dich auch, wie ich mich, schon gefragt, wieso die Adventszeit eigentlich vier Wochen dauert? Nicht drei, nicht fünf oder gar sieben?

 

Ja, die Adventszeit nahm heuer bereits Ende November ihren Lauf und die glücklichen unter uns können sich seit dem ersten Dezember jeden Tag auf eine Überraschung im Kalender freuen. Weihnachten kommt definitiv näher. Lassen wir uns aber nicht ins Boxhorn jagen und uns unnötigen Druck machen, was wir unseren Lieben schenken sollen. Oftmals tut es ja auch etwas simples – man hat sich mit den Vorlieben des Gegenübers befasst und die Hauptsache ist doch, dass das kleine Etwas von Herzen kommt und vielleicht noch mit Liebe kreativ verpackt ist. Sicher aber, mit Liebe geschenkt. Nicht? Hast du dir schon Geschenke überlegt?

Woher aber, stammt der Brauch der vierwöchigen Adventszeit?

Das Wort "Advent" stammt vom lateinischen Wort "Adventus" ab, was soviel wie "Ankunft" bedeutet. Beschreiben tut es also die Zeit die für uns Christen die baldige Ankunft Jesu ankündigt.

Die «tempus ante natale Domini» war nicht immer vier Wochen lang.

Ja genau; wusstest du, dass die «tempus ante natale Domini», also die Zeit vor der Geburt Jesu, oder kurz "Adventszeit", wie letzthin in einem meiner Beiträge geschrieben, nicht schon immer vier Wochen lang war??

Wusstest du, dass es sich nachweisen lässt, dass im sechsten Jahrhundert diese noch sechs Wochen dauerte? Auf jeden Fall wird auf die Initiative von Papst Gregor Mitte des 16. Jahrhundert diese Gedenkzeit im Konzil von Trient schlussendlich auf vier Wochen festgesetzt. Was bis heute Bestand hat. Nur noch im erzkatholischen Mailand ist der Brauch der sechswöchigen Adventszeit noch heute Usus.

 

Interessant, nicht?